Jeroen van Veen (u. a.) – Jacob Ter Veldhuis: Complete Solo Piano Music · Views from a Dutch Train · Piano Concerto No. 2 ‘Sky Falling’

Der hierzulande wenig bekannte niederländische Komponist Jacob Ter Veldhuis (*1951), Künstlername ‘Jacob TV’, bezeichnet seine bewusst tonal gehaltene Musik als “Avant-Pop”. Darin verarbeitet er Einflüsse der Minimal Music, der Neuen Musik und Elemente zeitgenössischer Popmusik zu einer sehr eigenen Klangsprache. Bei manchen Kompositionen verwendet er Audio-Schnipsel aus US-amerikanischer TV-Werbung oder Nachrichtensendungen, die dann gemeinsam mit Rhythmus und Musik zu Klangcollagen zusammengefügt werden.
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Jeroen van Veen – Jeroen van Veen: Piano Music

Jeroen van Veen – Photo © Janey van IerlandJeroen van Veen ist nicht nur einer der profiliertesten Minimal-Music-Pianisten der Gegenwart, mit seinen ersten beiden Büchern der „Minimal Préludes“ (1999–2003), die er im Rahmen der „Minimal Piano Collection: Volumes I-IX“ (2007, Brilliant Classics 8551) veröffentlichte, lancierte er eine vielversprechende Karriere als Komponist. Und Jeroen van Veen, der nimmermüde Botschafter in Sachen Minimal Music, der mittlerweile über 100 CDs aufgenommen hat (darunter Meilensteine wie Aufnahmen der Werke von Philip Glass, Simeon ten Holt, Arvo Pärt und Ludovico Einaudi), war in der Zwischenzeit als Komponist nicht untätig …
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»Canto Ostinato XL« von Jeroen van Veen & Friends bei BR Klassik besprochen

Jeroen van Veen – Simeon ten Holt: Canto Ostinato XL (3D)Als eines der besten und erfolgreichsten Werke der Minimal Music hat der “Canto Ostinato” des niederländischen Komponisten Simeon ten Holt (1923-2012) Kultstatus. Nun hat der niederländische Pianist Jeroen van Veen die Canto Ostinato XL-Box veröffentlicht, in der sich neun Fassungen (für Solo-Klavier, zwei Klaviere, zwei präparierte Klaviere, vier Klaviere, drei Klaviere und Orgel, Solo-Orgel, zwei Klaviere und zwei Marimbas, Marimbas in Mehrspuraufzeichnung und für zwei Synthesizer) auf zwölf CDs finden.

“Canto Ostinato XL” wurde gestern von Helmut Rohm beim süddeutschen Kultursender BR Klassik vorgestellt.
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Jeroen van Veen & Friends – Simeon ten Holt: Canto Ostinato XL

Simeon ten Holt - Foto: von Colette Noël-Ten Holt [CC-BY-3.0 (http://bit.ly/CC_BY_30)]Als eines der besten und erfolgreichsten Werke der Minimal Music hat der “Canto Ostinato” des niederländischen Komponisten Simeon ten Holt (1923-2012) in seinem Heimatland regelrechten Kultstatus. Gleich mehrere Aufnahmen des Canto schafften es immer wieder in die Verkaufscharts, die üblicherweise der Popmusik vorbehalten bleiben. Das Geheimnis des Erfolges liegt in der Wandlungsfähigkeit des Werkes: Durch die offene Kompositionsform hat man bei der Interpretation maximale Freiheit bei der Wahl der Instrumente und der Kombination der einzelnen Partikel, die sich beliebig anordnen lassen. So entsteht ein wohlvertrautes Stück immer wieder überraschend neu.
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»Ludovico Einaudi: Waves« von Jeroen van Veen bei BR Klassik besprochen

Jeroen van Veen plays Ludovico Einaudi: Waves – The Piano Collection„Ludovico Einaudi: Waves – The Piano Collection“ von Jeroen van Veen ist ein umfangreicher und überraschend abwechslungsreicher Überblick über das Schaffen des populären Turiner Komponisten zwischen Minimal Music und dezenten postmodernen Pop-Einflüssen. Die Edition deckt auf randvollen sieben CDs Einaudis vollständiges Werk für Klavier ab.

„Waves“ wurde nun von Ursula Adamski-Störmer beim Kultursender BR Klassik vorgestellt:
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Jeroen van Veen – Ludovico Einaudi: Waves – The Piano Collection

Ludovico Einaudi, Dezember 2012 (CC BY-SA 3.0 - http://bit.ly/CCBYSA) Die Musik des italienischen Pianisten und Komponisten Ludovico Einaudi (*1955) gehört zu den bemerkenswertesten Phänomenen der Gegenwart. Seine betont simpel gehaltenen Kompositionen für Klavier sprechen eine breite Hörerschicht weit über die Grenzen der (sogenannten) klassischen Musik an. Während Puristen seinen populären Klängen äußerst skeptisch gegenüberstehen, feiern ihn andere als „Satie des 21. Jahrhunderts“. Einaudi trifft mit seinen zurückhaltenden Kompositionen den Zeitgeist: Sie sind ein Ausgleich gegen den Stress und die Hektik in einer immer schneller werdenden Welt. Auf die Komplexität des Alltags wirkt Einaudis Musik wie ein beruhigendes Gegenmittel.
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»Simeon ten Holt: Solo Piano Music« von Jeroen van Veen als „Recording of the Month“ beim Musicweb International

Jeroen van Veen - Simeon ten Holt: Solo Piano Music, Volumes I–VNichts nur hier im → Blog ist die neue Sammelbox von Jeroen van Veen mit sämtlichen Werken für Solo-Klavier von Simeon ten Holt (1923-2012) eine „Veröffentlichung des Monats“ wert, auch auf der renommierten unabhängigen Website Musicweb International wurde nun die 5-CD-Box als „Recording of the Month“ vom Redakteur (und Komponisten) Dominy Clements ausgezeichnet.
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Jeroen van Veen – Simeon ten Holt: Solo Piano Music

Simeon ten Holt - Foto: von Colette Noël-Ten Holt [CC-BY-3.0 (http://bit.ly/CC_BY_30)]Im November 2012 verstarb Simeon ten Holt (1923-2012), einer der bekanntesten niederländischen Komponisten des 20. Jahrhunderts, dessen Werke vor allem in seiner Heimat regelrechten Kultstatus genießen. Sein „Canto Ostinato“ schaffte es immer wieder in verschiedensten Aufnahmen und Arrangements in die Verkaufscharts, Konzerte des Canto sind regelmäßig ausverkauft. Simeon ten Holts hypnotisierende Minimal Music fasziniert auch Hörerschichten, die sich normalerweise nicht mit klassischer Musik beschäftigen.
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Jonathan Goldstein – Cyclorama

Jonathan Goldstein - CycloramaDer Brite Jonathan Goldstein ist einer der wichtigsten Figuren der heimischen Filmmusik-Szene und wirkte in den letzten Jahren als Komponist, Dirigent oder Arrangeur bei zahlreichen Soundtracks, Fernsehproduktionen, Theaterproduktionen und Werbefilmen mit. Trotz zahlreicher Auszeichnungen bei Branchen-internen Awards (Music and Sound Awards, British Television Advertising Craft Awards, Ivor Novello Awards, D&AD Awards, IVCA Awards) ist sein Name dem breiten Publikum der Musikhörerschaft bisher unbekannt, auch wenn seine Musik – zumindest im englischsprachigen Raum – bereits von vielen Millionen Fernsehzuschauern in der Werbung gehört wurde.

Das könnte sich sehr bald ändern, denn nun hat Jonathan Goldstein bei Brilliant Classics sein überaus gelungenes Solo-Debüt als Komponist (und Musiker und Dirigent) „Cyclorama“ vorgelegt. Unüberhörbar profitiert der Debütant auf dem Album von seinen Erfahrungen als professioneller Komponist und von seinen Kontakten zu hochkarätigen Musikern…
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Piano Ensemble (Irene Russo · Fred Oldenburg · Sandra & Jeroen van Veen): Simeon ten Holt – Canto Ostinato

Der niederländische Komponist Simeon ten Holt (*1923) ist hierzulande leider eher unbekannt, in seiner Heimat gehört er zu den populärsten zeitgenössischen Komponisten. Sein bekanntestes Werk, der Canto Ostinato (1979), besitzt dort geradezu Kult-Charakter und wurde sogar mit einer goldene Schallplatte ausgezeichnet, einer höchst seltenen Ehrung für eine Aufnahme mit Musik eines zeitgenössischen Komponisten. Simeon ten Holt hat im Laufe seiner künstlerischen Laufbahn mit dem Canto Ostinato erst relativ spät, nach verschiedenen Experimenten mit diversen avantgardistischen Musikrichtungen, zur Minimal Music gefunden, ist ihr aber seitdem treu geblieben. Seine folgenden Kompositionen blieben beim Prinzip des Canto, bei dem die Interpreten (oder der Interpret) maximale Gestaltungsfreiheit hat. So ist der Canto in verschiedene Kompositions-Partikel („Sektionen“) unterteilt, die man frei kombinieren, wiederholen oder weglassen kann. Bei jeder Aufführung kann so (theoretisch) eine neue, gleichberechtigte Variante des Canto Ostinato entstehen, die gleichzeitig unverkennbar und doch neu ist.

Was in der Beschreibung überaus technisch klingt, ist in der Umsetzung alles andere als abstrakte Musik, die sich nur ein ein spezielles Publikum wendet, im Gegenteil: Simeon ten Holts Canto Ostinato spricht auch einer Hörerschaft an, das sich üblicherweise nicht mit ‚klassischer Musik‘ beschäftigt. So sollten Fans des frühen Mike Oldfield (Tubular Bells, Hergest Ridge) oder Keith Jarretts Imrprovisationsjazz à la The Köln Concert unbedingt einmal in den Canto hineinhören.
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