Beethoven Complete Edition – Das Gesamtwerk (Neue Ausgabe 2017)

Ludwig van BeethovenLudwig van Beethovens Œuvre hat nicht nur die klassische Musik des 19. und 20. Jahrhunderts nachhaltig beeinflusst, seine populären Kompositionen gehören längst zum universellen Kulturerbe. Kaum einer, der nicht die ersten paar Takte des ersten Satzes eben jener Sinfonie No. 5, den Schlusschor „Ode an die Freude“ aus der Sinfonie No. 9, „Für Elise“ oder das Thema des ersten Satzes der sogenannten Mondscheinsonate kennt. Doch die Popularität seiner Musik hat auch ihre Schattenseiten. Die Reduzierung auf ein paar eingängige Melodien und Themen werden weder der jeweils ganzen Komposition, noch der profunden Bedeutung des Gesamtwerks Beethovens auf die Musikgeschichte gerecht. Wer Beethovens Größe und Wichtigkeit erfassen möchte, der braucht sein Gesamtwerk. Am besten in exzellenten, kompetenten Aufnahmen.

Mit der „Beethoven Complete Edition“ hat jeder Musikfreund die Möglichkeit, das faszinierende Gesamtwerk des Bonner Komponisten in hochwertigen Brilliant-Classics-Eigenproduktionen und Lizenzaufnahmen zu entdecken. Die Box umfasst sämtliche Kompositionen Beethovens mit Opuszahl (opp. 1–138) und nahezu alle Werke ohne Opuszahl (WoO). Es fehlen lediglich einige nebensächliche Fragmente, Variationen, Kadenzen und Volkslied-Bearbeitungen.

Namhafte Interpreten wie Herbert Blomstedt, Neville Marriner, Kurt Masur, Colin Davis, das Suske Quartett, das Trio Elegiaque, Klára Würtz und Kristóf Baráti bürgen für zeitlose Interpretationen mit Referenzcharakter. Im Vergleich zur vorigen Ausgabe von 2013 wurde die Neuauflage noch einmal durch hochwertige Lizenzaufnahmen aufgewertet. So stammen jetzt die Aufnahmen der Klavierkonzerte, der Variationen und zahlreicher Klavierminiaturen von Alfred Brendel, Die C-Dur-Messe ist in der Aufnahme der Gächinger Kantorei Stuttgart unter Helmuth Rilling zu hören

Die Beethoven Complete Edition mit dem Gesamtwerk von Ludwig van Beethoven (86 CDs ist am 29. September bei Brilliant Classics (95510) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → amazon.de und → jpc.de (Links öffnen die jeweilige Produktseite) bestellt werden.

Weitere Infos zur Beethoven Complete Edition sowie die komplette Tracklist findet man auf der englischsprachigen Produktseite:
http://www.brilliantclassics.com/articles/b/beethoven-edition-new/

Various Artists: Franz Liszt – The Great Piano Works

Franz Liszt, 1856 - Portrait von Wilhelm von KaulbachFranz Liszt (1811–1886) war einer der prominentesten und einflussreichsten Pianisten des 19. Jahrhunderts. Er revolutionierte mit seinen extrem anspruchsvollen Klavierkompositionen die Anforderungen an künftige Musikergenerationen und mehr noch: Seine wichtigsten Werke gehören zum Kanon der deutschen Romantik. Kernstück des immensen Œuvres Liszts mit über 1300 Werken und Bearbeitungen ist sein anspruchsvolles Klavierwerk.

„The Great Piano Works“ enthält auf 15 CDs Liszts pianistisches Kernrepertoire in hervorragenden Aufnahmen, darunter die vollständigen ungarischen Rhapsodien und Années de pèlerinage, ferner Sonaten, Etüden und weitere Miniaturen, Wagner- und Beethoven-Transkriptionen sowie die zwei Klavierkonzerte.

Ausgewiesene Liszt-Experten wie Vincenzo Maltempo, Vanessa Benelli Mosell, Alexander Gavrylyuk und Nelson Freire bürgen für höchste Qualität. Die eigens für diese Sammlung geschriebenen Anmerkungen im Booklet stammen vom Publizisten und Kritiker Philip Borg-Wheeler.

Franz Liszt – The Great Piano Works (15-CD-Box) ist am 1. September 2017 auf Brilliant Classics (95564) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → amazon.de oder → jpc.de (Links öffnen die jeweilige Produktseite) bestellt werden.

Weitere Infos zur Edition findet man auf den englischsprachigen Produktseite:
http://brilliantclassics.com/articles/l/liszt-the-great-piano-works/

Claudio Astronio – Wilhelm Friedemann Bach: Complete Harpsichord Music

Wilhelm Friedemann Bach (1710–1784) war der älteste Sohn Johann Sebastian Bachs; gleichzeitig gilt er als der unbekannteste der komponierenden Bachsöhne. Er distanzierte sich musikalisch am stärksten vom damals eher konservativem Stil seines Vaters, was von seinen Zeitgenossen als zwanghafte, bewusste Respektlosigkeit ausgelegt wurde. Ein Bachsohn hatte zu klingen wie ein Bachsohn. Diese Einstellung verhinderte lange eine objektive Bewertung der Musik Wilhelm Friedemanns, ohne eben auf den Vater Bezug zu nehmen. Heute sieht man in seinem kleinen aber feinen Œuvre einen visionären Vorgriff auf die kommende Klassik und Romantik.

Wie viele Komponisten seiner Zeit schrieb W. F. Bach seine Werke fürs „Clavier“ und ließ dabei offen, ob sie eher für das Cembalo, die Orgel oder das damals aufkommende Fortepiano intendiert waren. Vieles weist allerdings darauf hin, dass der „Hallesche Bach“, wie er auch genannt wird, seine Sonaten, Fantasien, Fugen, Polonaisen und Suiten vornehmlich für das Cembalo komponierte, auf dem er selbst das Musizieren erlernt hatte.

Der Musikwissenschaftler, Dirigent, Cembalist und Organist Claudio Astronio gehört zu den vielseitig begabtesten italienischen Musikern seiner Generation. Ob als einfühlsamer Dirigent von Barockopern oder als technisch brillanter Interpret seltener Cembalomusik, Astronio verbindet Sachkenntnis mit einem intuitiven Gespür für die jeweilige Partitur. Nachdem er vor einigen Jahren bereits Cembalokonzerte von W. F. Bach aufnahm (BRC 94057), widmet er sich nun der vollständigen Solomusik für Cembalo des immer noch unterschätzten Komponisten. Neben bereits bekannten Werken legt er Weltersteinspielungen einiger Menuette, vierer Choralvorspiele (für Orgel) und einer Ouvertüre vor, die aus Handschriften der Litauischen Nationalbibliothek transkribiert wurden.

Wilhelm Friedemann Bach: Complete Harpsichord Music von Claudio Astronio ist am 4. August 2017 auf Brilliant Classics (94240) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → amazon.de oder → jpc.de (Links öffnen die jeweilige Produktseite) bestellt werden.

Weitere Informationen zum Album findet man auf der englischsprachigen Produktseite:
http://brilliantclassics.com/articles/w/wf-bach-complete-harpsichord-music/

Various Artists: Handel in Italy – Cantatas · Arias · Serenata · Duets

Georg Friedrich HändelGeorg Friedrich Händel (1685–1759) gehört mit J. S. Bach, Telemann und Vivaldi zu einer Generation überaus produktiver Barockmeister, deren Musik zu Lebzeiten weit über die Grenzen ihrer Heimat Verbreitung fand und deren Kompositionen und Innovationen bis zum heutigen Tag nachwirken. Teile der Werke Händels gehören heute nicht nur zum essenziellsten Kanon der klassischen Musik, sondern sind Bestandteil der Popkultur.

Bevor Händel in England seine neue Heimat fand und erst als Opern-Impresario, später als Erfinder des englischen Oratoriums große Erfolge (und einige Rückschläge) erleben sollte, erlangte der noch junge Komponist während seiner „italienischen Phase“ zwischen 1707 und 1710 seinen Weltruhm. Während seiner ausgedehnten Studienreise traf er mit vielen der wichtigsten italienischen Musikern der Epoche zusammen, darunter Corelli, Lotti, Alessandro und Domenico Scarlatti. Dabei lernte er nicht nur sehr schnell formvollendet im italienischen Stil zu komponieren, „il Sassone“ (der Sachse) beeinflusste und beeindruckte die italienische Musikwelt mit seiner Spontaneität und Virtuosität.
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Various Composers: Flute Concertos

Die Flöte gehört zu den frühesten Instrumenten der Menschheit: Die ältesten gefundenen steinzeitlichen Knochenflöten sind rund 43.000 Jahre alt. Mit dem Aufkommen der instrumentalen Kunstmusik in der Renaissance etablierte sich die Flöte erst als Ensembleinstrument, spätestens ab dem Barock als beliebtes Soloinstrument in den immer beliebter werdenden virtuosen Konzerten.
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Cristiano Porqueddu – Various Composers: Russian Guitar Music of the 20th and 21st Centuries

Russland gehört nun wirklich nicht gerade zu den Ländern, die einem zuerst in den Sinn kommen, wenn es um eine lange Gitarrenmusik-Tradition geht. Und doch etablierte sich die Gitarre dort bereits Ende des 18. Jahrhunderts, zunächst als 7-saitige heimische Variante in der Salonmusik, ab dem 20. Jahrhundert dann vermehrt im Konzertsaal in der klassischen 6-saitigen Bauart. Diese in der Heimat zum Teil überaus populären Werke wurden bis zum heutigen Tag außerhalb Russlands kaum wahrgenommen.

Der italienische Gitarrist Cristiano Porqueddu, ein ausgewiesener Experte für ein Repertoire abseits eingetretener Pfade und seit Jahren Brilliant Classics‘ Garant für hochwertige, moderne Gitarrenanthologien, hat für „Russian Guitar Music“ über zwanzig faszinierende und facettenreiche Werke von elf russischen Meistern der Moderne eingespielt.

Ein Großteil des hier zusammengefassten Repertoires wurde außerhalb Russlands nie aufgenommen; die Sammlung enthält auch einige Weltersteinspielungen. Die 4-CD-Box umfasst Werke von Boris Asafiev (1884–1949), Evgeny Baev (*1952), Edison Denisov (1929–1996), Gherman Dzhaparidze (*1939), Sofia Gubaidulina (*1931), Alexander Ivanov-Kramskoi (1912–1973), Vitaly Kharisov (*1962), Valeri Kikta (*1941), Viktor Kozlov (*1958), Elena Poplyanova (*1961) und Sergei Rudnev (*1955).

Die hervorragenden und ausführlichen Anmerkungen im Booklet wurden vom renommierten Gitarristen und Russland-Experten Oleg Timofeyev verfasst, der letztes Jahr mit „The Russian Guitar 1800-1850“ quasi das Pendant zu dieser modernen Sammlung veröffentlichte.

Russian Guitar Music of the 20th and 21st Centuries ist am 12. Mai 2017 auf Brilliant Classics (Artikelnr. 95385) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → amazon.de oder → jpc.de (Links öffnen die jeweilige Produktseite) bestellt werden.

Weitere Infos über die 4-CD-Box sowie die komplette Tracklist findet man auf der englischsprachigen Produktseite:
http://www.brilliantclassics.com/articles/r/russian-guitar-music-of-the-20th-and-21st-centuries/

Various Composers: Anthology of Classical Guitar Music

In dieser Form und mit diesem Umfang hat es das noch nie gegeben: Auf insgesamt 40 CDs bietet die „Anthology of Classical Guitar Music“ einen chronologischen Überblick über 400 Jahre Gitarrenmusik, vom letzten Auflodern der Lautenmusik im Barock bis zur zeitgenössischen Gitarrenmusik des späten 20. und frühen 21. Jahrhunderts aus Europa und Lateinamerika.

Die Sammlung enthält eine große Anzahl der relevantesten Werke der wichtigsten Gitarrenmusik-Komponisten wie de Visée, Sor, Giuliani, Paganini, Coste, Mertz, Tárrega, Albéniz, Turina, Torroba, Barrios, Ponce, Villa-Lobos, Castelnuovo-Tedesco, Brouwer und Pujol, aber auch zahlreiche Raritäten, etwa von Legnani, Diabelli, Piazzolla, Henze, Bolling, Sauget, Tansman und Asafiev.

Eine Auswahl der besten zeitgenössischen Solisten aus Europa, Nord- und Südamerika – darunter Cristiano Porqueddu, Flávio Apro, Luigi Attademo, Izhar Elias, Angelo Marchese, Alberto Mesirca, Frédéric Zigante, das Duo Pace Poli Cappelli und viele andere – bürgen für höchste Interpretationskunst.

Die „Anthology of Classical Guitar Music“ ist eine qualitativ kompromisslos hochwertige, sinnvoll aufgebaute Sammlung, die einen umfassenden Überblick über die Gitarrenmusik der letzten vier Jahrhunderte bietet. Die Anmerkungen im Booklet wurden vom Publizisten und Kritiker Philip Borg-Wheeler eigens für diese Veröffentlichung verfasst.

Die Anthology of Classical Guitar Music ist am 14. April 2017 auf Brilliant Classics (Artikelnr. 95480) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → amazon.de oder → jpc.de (Links öffnen die jeweilige Produktseite) bestellt werden.

Weitere Infos über die 40-CD-Box sowie die komplette Tracklist findet man auf der englischsprachigen Produktseite:
http://www.brilliantclassics.com/articles/a/anthology-of-classical-guitar-music/

Various Composers: Horn Concertos

Dank zahlreicher technischer Verbesserungen entwickelte sich das Horn im Spätbarock vom bloßen Jagd-Signalgeber zu einem variabel einsetzbaren Soloinstrument. Spätestens in der Wiener Klassik avancierte es dann zu einem Geheimfavoriten der konzertanten Musik, nicht zuletzt wegen Mozarts vier berühmter Hornkonzerte (KV 412, 417, 447 und 495). Vor allem im deutschsprachigen Raum und im benachbarten Böhmen bereicherten in der Folge Mozarts zahlreiche Komponisten bis weit in die Spätromantik das Repertoire.
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Various Composers: Stabat Mater

Die Sixtinische Madonna von Raffael aus dem Jahr 1512/1513Die Marienverehrung im katholischen Europa rückte den Text des mittelalterlichen Gedichts „Stabat mater dolorosa“ nach und nach in den Mittelpunkt der Musik. Die Mutterliebe zu Gottes Sohn symbolisierte für die Gläubigen eine Verbindung zwischen dem Göttlichen und dem Irdischen. Seit der Renaissance vertonten zahlreichen Komponisten, zunächst in Italien und Spanien, bald schon aus ganz Europa, das Gedicht (dessen Autorschaft bis heute ungeklärt ist) über den Schmerz der Mutter Jesu um ihren gekreuzigten Sohn.

Neben der Totenmesse „Requiem“ ist das „Stabat mater“ bis heute der am häufigsten vertonte religiöse Text.
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Various: 500 Years of Organ Music

Orgel (Schwalbennestorgel) im Kölner Dom - Foto: By Chrstoph Rückert.Dstern at de.wikipedia [CC-BY-SA-3.0-de (http://bit.ly/CCBYSA)]Mit seinen von Kritikern und Musikfreunden hochgelobten Orgelmusik-Veröffentlichungen hat sich Brilliant Classics als Referenzpunkt für hochkarätige Aufnahmen etabliert. Neben bedeutenden Zyklen mit Werken von Bach, Buxtehude und den Meistern der französischen Schule, wurde das Orgel-Œuvre von zahlreichen zu Unrecht vergessenen Komponisten wie Giovanni Maria Trabaci, Johann Gottfried Müthel und Joseph de Torres, teilweise in Weltersteinspielungen, vorgelegt. Spitzeninterpreten wie Stefano Molardi, Jean-Baptiste Robin, Francesco Cera, Matthias Havinga, Simone Stella, Adriano Falcioni, Christian Schmitt und Benjamin Saunders bürgen für höchste Kompetenz und Qualität.
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