Various Artists – Requiem: Ockeghem · Purcell · Mozart · Cherubini · Schumann · Berlioz · Verdi · Dvořák · Fauré · Duruflé

Musik war schon seit jeher ein wichtiger Bestandteil im Totenkult der Menschen, sei es, um das Gefühl des Verlustes adäquat auszudrücken, sei es, um dem Begräbnisritual einen formalen Rahmen zu geben, der Raum für Trauer, Erinnerung und Abschied schafft. Bereits in der frühen christlichen Musik wurden entsprechende Bibeltexte zu Traueranlässen gesungen. Später kristallisierten sich drei Hauptvarianten der geistlichen Trauermusik heraus: Vertonungen des „Stabat Mater“, einem mittelalterlichen Gedicht, das den Schmerz der Mutter Jesu um den Gekreuzigten besingt, alttestamentarische „Klagelieder Jeremias“, die die Zerstörung Jerusalems und des Tempels von 586 v. Chr. beklagen und die in der Karwoche eine bedeutende Rolle spielen und die „Missa pro defunctis“. Spätestens ab dem 18. Jahrhundert rückte diese bald „Requiem“ genannte Totenmesse ins Zentrum des Interesses der Komponisten. Das Requiem folgt in der Regel in Text und Sequenz der Liturgie eines (katholischen) Sterbeamtes: Requiem aeternam, Kyrie, Dies irae, Domine Jesu Christe, Sanctus et Benedictus, Agnus Dei, Lux aeterna. Während die Vertonungen bis zum Ende des 18. Jahrhunderts eine tatsächliche oder zumindest ideelle Messe in einer Kirche zum Anlass hatten, entwickelte sich das Requiem gegen Ende des 19. Jahrhunderts zur eigenen Kunstform, die nicht mehr für den kleinen Rahmen einer Messe in einer Kirche, sondern für die Aufführung in einem Konzertsaal konzipiert wurde.
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»50 Shades Of Grey« beflügelt Interesse an der Musik Thomas Tallis‘

In Zeiten medialer Hypes kommt es manchmal zu unerwarteten Nebeneffekten. Mit der Veröffentlichung der deutschen Fassung des Erotik-Romans »50 Shades Of Grey« (dt. Titel „Shades Of Grey – Geheimes Verlangen“) der Londoner Autorin E. L. James steigt auch hierzulande das Interesse an der dreiteiligen Roman-Reihe, die den Leser (und die Leserin) in die geheimnisvolle Welt der sadomasochistischen Erotik verführt. Und damit auch am ‚Soundtrack zu Buch’…
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Musik-Tipp für die Ostertage: Die Sammelboxen von Choral Classics

Wer auf der Suche nach der passenden Musik für die kommenden Ostertage ist, der sollte sich unbedingt einmal die Choral Classics-Sammelboxen von Brilliant Classics anschauen. Thematisch oder nach Komponisten gegliedert, bieten die Boxen eine Menge guter Chormusik, genau das richtige für die anstehenden Festtage.

Ob Choräle  von Bach, Oratorien von Händel, Messen von Palestrina, dem gesamten Chorwerk von Thomas Tallis, dem geistlichen Œuvre von Mozart, Mendelssohn und Brahms oder Sammlungen russischer Chormusik von Tchaikovsky, Rachmaninov und Gretchaninov oder höchster englischer Chor-Tradition aus Cambridge mit Werken von Bruckner, Byrd, Haydn und Mozart, in der Sammlung findet man als Chormusik-Freund bestimmt die passende Kollektion.

Hier eine Übersicht über alle verfügbaren Choral Classics Boxen:
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