Nichts nur hier im → Blog ist die neue Sammelbox von Jeroen van Veen mit sämtlichen Werken für Solo-Klavier von Simeon ten Holt (1923-2012) eine “Veröffentlichung des Monats” wert, auch auf der renommierten unabhängigen Website Musicweb International wurde nun die 5-CD-Box als “Recording of the Month” vom Redakteur (und Komponisten) Dominy Clements ausgezeichnet.
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Suske Quartett – Ludwig van Beethoven: Complete String Quartets
Neben seinen neun Sinfonien und den 32 Klaviersonaten gehören die 16 Streichquartette zum Hauptwerk von Ludwig van Beethoven (1770-1827), das folgende Generationen nachhaltig beeinflusst hat. Die Streichquartette sind darüber hinaus ein valider Spiegel der musikalischen Entwicklungen Beethovens, entstanden sie doch über einen Zeitraum von fast 30 Jahren zwischen 1798 und 1826 in seiner kreativen Blütezeit.
Sie lassen sich drei Schaffensperioden Beethovens zuordnen: Die ersten sechs Streichquartette, op. 18 entstanden zwischen 1798 und 1800 und stehen den direkten Vorgängern von Haydn und Mozart stilistisch noch sehr nahe, zeigen aber schon unverkennbare Merkmale des Beethoven-typischen Stiles, wie etwa den plötzlichen Dur-Moll-Wechseln oder Beethovens Hang Ideen aus kleinen Motiven zu entwickeln.
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»Ludwig van Beethoven: Complete String Quartets« des Suske Quartett bei mdr Figaro vorgestellt
Das Berliner Suske-Quartett war eines der renommiertesten kammermusikalischen Ensembles der DDR. Die Aufnahmen des vollständigen Zyklus der Streichquartette von Ludwig van Beethoven (1770-1827) waren der diskografische Höhepunkt des Ensembles. Sie entstanden – mit aller Sorgfalt – über einen Zeitraum von 13 Jahren (!) für das DDR-Staatslabel Eterna. Sie galten in Ostdeutschland lange Zeit als klangschöne, eloquente Referenzeinspielung.
Die 7-CD-Box wurde nun von Claus Fischer für den mitteldeutschen Kultursender mdr Figaro in der wöchentlichen Rubrik “Take 5″ vorgestellt.
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Pieter-Jan Belder · Michelangelo Carbonara · Luigi Attademo · Godelieve Schrama · Mie Miki – Domenico Scarlatti: Sonatas – Performed on the harpsichord, piano, guitar, harp and accordion
Domenico Scarlatti (1685-1757) gilt als einer der wichtigsten Erneuerer der Cembalomusik. Die phantasievollen Ideen und harmonischen Erweiterungen und Neuerungen in seinen 555 Sonaten (!) brachten ihm die posthume Bewunderung folgender Generationen von Pianisten-Komponisten wie Chopin, Brahms, Bartók, Shostakovich usw. ein. Seine Sonaten ‘funktionieren’ allerdings nicht nur auf dem Cembalo, sie lassen sich hervorragend auf andere Instrumente übertragen, wo sie dann neue, ungeahnte Facetten der oft unterschätzten Musik Scarlattis freilegen.
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Brilliant Classics: Neuheiten im Mai 2013 – 2. Teil
Jeden Monat erscheinen bei Brilliant Classics hochkarätige Neuproduktionen, interessante Wiederveröffentlichungen, Lizenzaufnahmen, umfangreiche Sammelboxen und enzyklopädische Editionen.
Wie jeden Mal möchte ich auch dieses Mal über alle anstehenden Neuheiten im Brilliant-Classics-Programm informieren. Alle in diesem Artikel vorgestellten Titel kommen in Deutschland, Österreich und der Schweiz am 17. Mai 2013 in den Handel.
Eine Auswahl der nun vorgestellten Titel wird im Laufe der folgenden Wochen ausführlich im Blog vorgestellt werden.
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Various: Max Reger Collection – Umfangreiche Werkschau mit Konzerten, Suiten, Variationen, geistlichen Liedern und Kammermusik
Ganz so rund wie bei den allenthalben abgefeierten Jubilaren Britten, Verdi und Wagner ist der Jahrestag bei Max Reger (1873-1916) heuer nicht, aber der 140. Geburtstag ist dennoch ein guter Anlass sich mit einem der meist unterschätzten deutschen Komponisten des frühen 20. Jahrhunderts zu beschäftigen. Und da tut Zeit durchaus Not. Warum also weitere zehn Jahre warten?
Einst übte Regers Musik einen nachhaltigen Einfluss auf die Neue Wiener Schule aus; in den 1920er Jahren war Reger der meistgespielte zeitgenössische Komponist im deutschsprachigen Raum. Dass sein Ruhm heute verblasst ist, mag daran liegen, dass er traditionelle sinfonische Werke scheute – so schrieb er zeit seines Lebens keine einzige ‘richtige’ Sinfonie – und dass seine Musik (insbesondere seine Orgelmusik) im Ruf steht, technisch besonders anspruchsvoll und schwer zugänglich zu sein.
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“François Couperin: Concerts Royaux · Les Goûts‐Réunis” der Musica Ad Rhenum unter Jed Wentz bei klassik.com besprochen
Der französische Organist, Cembalist und Komponist François Couperin (1668 -1733) war der prominenteste Komponist seiner Generation im absolutistischen Frankreich unter Ludwig XIV. Seine Zyklen “Concerts Royaux” und “Les Goûts‐Réunis” sind exemplarisch für seine reich verzierte Kammermusik, die in seinem Heimatland bis ans Ende des 18. Jahrhunderts stilprägend bleiben sollte.
Die vorliegenden, bei Brilliant Classics veröffentlichten Aufnahmen des niederländischen Originalinstrumente-Ensembles Musica ad Rhenum unter der Leitung von Jed Wentz wurden nun von der Rezensentin Marion Beyer im unabhängigen Musikmagazin klassik.com vorgestellt.
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Die fünf besten Sinfonien aller Zeiten
Die englischsprachige Musik-Website classical.com hat die fünf besten Sinfonien aller Zeiten gekürt. Man mag ja durchaus geteilter Meinung sein, ob solche Listen überhaupt Sinn machen und ob speziell diese unbestechlich (und nicht zu kurz!) ist, aber eine gewisse Nachvollziehbarzeit kann man dieser Liste nicht absprechen.
Selbstverständlich findet man alle “Top-5-Sinfonien” auch in hochwertigen und preisgünstigen Editionen von Brilliant Classics …
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“Joseph Haydn – Six sonatas for violin and viola” im Musikblog »The Listener« besprochen
Joseph Haydn (1732-1809) war manchmal auch ein neugieriger Entdecker, der immer wieder mit neuen Instrumenten oder ungewöhnlichen Besetzungen experimentierte. So schrieb er während seiner Zeit als Kapellmeister am Hofe der Esterházys sechs Duos für Violine und Viola, die nun von zwei echten Stars der Alte-Musik-Bewegung, Federico Guglielmo und Massimo Piva, aufgenommen wurden.
Diese CD mit den ungewöhnlich besetzten (und klanglich ungewöhnlich reizvollen) Sonaten wurde nun im unabhängigen Musikblog The Listener unseres gelegentlichen Gast-Autoren Rainer Aschemeier vorgestellt.
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Kristóf Baráti – Johann Sebastian Bach: Sonatas and Partitas for Solo Violin
Die »Sei Solo. a Violino senza Basso accompagnato« (so der italienischsprachige Originaltitel), besser bekannt als die sechs Sonaten und Partiten für Violine solo, BWV 1001-1006 von Johann Sebastian Bach (1685-1750) sind der Prüfstein, ja das regelrechte “Alte Testament” für jeden Violinisten (Das “Neue Testament” wären dann wohl die zehn Violinsonaten von Ludwig van Beethoven). Der Balanceakt zwischen der technischen Herausforderung der Partiten und Sonaten und der stringenten Interpretation ist die vielleicht schwierigste Aufgabe, der sich ein Virtuose heute stellen kann.
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