»Hommage à Debussy« von Izhar Elias auf gitarre-und-laute.de besprochen

Izhar Elias: Hommage à DebussyUnd noch ein weiteres Brilliant Classics-Album (s. auch dazu den gestrigen Artikel) wurde im unabhängigen Fachmagazin Gitarre und Laute vorgestellt, abermals vom Chefredakteur Peter Päffgen persönlich: Izhar Elias‘ bereits im Dezember vorigen Jahres erschienenes Album »Hommage à Debussy« (s. → Rezension im Blog) mit bekannten Werken des 20. Jahrhunderts von Manuel de Falla (1876-1946), Joaquin Turina (11882-1949), Joaquín Rodrigo (1901-1999), Heitor Villa-Lobos (1887-1959) und anderen.
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David Oistrakh: Chamber Music Edition

David Oistrakh - Bild: Bundesarchiv, Bild 183-23447-0001 (Ausschnitt) / Braun / CC-BY-SA 3.0-de, via Wikimedia CommonsDavid Oistrakh (1908-1974) gehörte ohne jeden Zweifel zu den besten Violinisten des vergangenen Jahrhunderts; seine Interpretationen sind auch heute noch, fast 40 Jahre nach seinem Tode, absolut faszinierend. Sie machen dem Hörer in Zeiten von historisch-informierter Aufführungspraxis klar, dass der Wahl der authentischen Instrumente und Saiten, des richtigen Vibrato, ja des richtigen Aufnahmeortes heute etwas zu viel Bedeutung beigemessen wird. Es ist sicher richtig und wichtig, dass wir uns heute Gedanken darüber machen, auf welchen Instrumenten, wie und zu welchen Anlässen Kompositionen ursprünglich komponiert und gespielt wurden, in puncto Interpretationskunst und Persönlichkeit hatten die großen Interpreten der 1930er bis 1960er Jahre der heutigen Musikergeneration Einiges voraus. Bei aller technischen Perfektion und historischer Authentizität bleibt die persönliche Note des Interpreten fast notgedrungen auf der Strecke. Die Musik verliert im Zeitalter der musikwissenschaftlichen Akademisierung einen Großteil ihre Spontanität. Aber eine Komposition ist eben nicht nur das, was der Komponist einst niederschrieb, sondern immer auch das, was der Interpret daraus macht…
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Izhar Elias spielt De Falla und Villa-Lobos

Izhar Elias: Hommage à DebussyMit dem Album “Hommage à Debussy” ist dem niederländischen Gitarristen Izhar Elias ein bemerkenswertes Album geglückt, auf dem er einen wirklich hörenswerten, wenn nicht sogar repräsentativen Überblick über die ‘Pariser Gitarrenmusik’ des 20. Jahrhunderts bietet.

Wer sich von Elias’ außerordentlichen technischen und interpretatorischen Fähigkeiten überzeugen möchte, der kann sich nun zwei Videos anschauen und anhören, in denen er zwei Werke aus dem aktuellen Album live aufführt.
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Izhar Elias: Hommage à Debussy – Spanische und französische Gitarrenmusik aus Paris

Klassische Gitarre - (cc-by-sa 2.0) Martin Möller (Ausschnitt)Für die Kunst des 20. Jahrhunderts war vor dem 2. Weltkrieg die französische Hauptstadt Paris das Epizentrum der Welt. Nirgendwo sonst trafen so viele Künstler aus den unterschiedlichsten Ländern aufeinander, nirgendwo sonst gab es so eine Fülle von Talenten, Stilrichtungen, Ideen und nicht zuletzt an Skandalen. Für viele spanische Komponisten wurde Paris im doppelten Sinne interessant: Zum einen konnten sie hier die Ausbildung und die Anerkennung erlangen, die ihnen zu Hause verwehrt blieb, zum anderen weil ihre Musik auf fast symbiotische Art mit dem französischen Impressionismus verschmolz. Die musikalischen Konzepte von Claude Debussy (1862-1918) waren der Ausgangspunkt für spanische Komponisten wie Manuel de Falla (1876-1946) und Joaquin Turina (1882-1949), die wiederum mit ihrer Musik zahlreiche andere Komponisten, speziell die Komponisten für Gitarrenmusik aus dem Dunstkreis der Gitarristen-Überfigur Andrés Segovia (1893-1987).
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